Togo gehört seit langem zu den Ländern mit den höchsten Abholzungsraten der Welt, auch wenn Wälder nur einen kleinen Teil des Landes ausmachen (6,8% der gesamten Landesfläche im Jahr 2011). Der als Naturschutzgebiet deklarierte Abdoulaye-Wald ist eine der am stärksten von der Abholzung betroffenen Regionen im Togo. Denn die Bevölkerung, die in der Nähe des Schutzgebietes lebt, nutzt den Wald zur Brennholzgewinnung und Generierung von neuen Weideflächen.

Aus diesem Grund haben wir im Jahr 2014 das APFA-Projekt begonnen, um das Bewusstsein der Bevölkerung bezüglich der Wichtigkeit des Schutzes des Waldes zu stärken und alternative Einkommensquellen zu schaffen.

Anlässlich des nationalen Tag des Baumes am 1. Juni wurden in den Baumschulen, welche wir in den anliegenden Dörfern eingerichtet haben, knapp 6’500 Pflanzen verschiedener Arten angepflanzt. Beispiele sind Cashewbäume, Meerrettichbäume, Mahagonibäume, Eukalyptus, Teakbäume, Parkia und Gmélina.

Diese können in Schulen, öffentlichen Plätzen, Gärten und Pufferzonen um den Abdoulay-Wald angepflanzt werden und somit die Aufforstung der Region vorantreiben. Ausserdem haben sich unsere Begünstigten (Shea-Verarbeiter, Imker, Landwirte und Laientierärztinnen und Laientierärzte) des APFA II Projekts dazu verpflichtet, am Tag des Baumes mindestens 5 Pflanzen pro Person anzubauen.