Prävention und Bekämpfung von grenzüberschreitenden Krankheiten und Bekämpfung der Peste des Petits Ruminants in Äthiopien

Projektübersicht

Projektname

PC-TAD

Projektdauer

Start:

11.10.2023

Ende:

31.12.2024

Budget

EUR 80’000

Finanziert durch

 

Partner

 

 

 

 

Projektgebiet

Themen

Tags

Hintergrund

Die Hirtenregionen Äthiopiens sind durch starke klimatische Schwankungen, eine schwache Infrastrukturentwicklung, häufige Dürren, ressourcenbezogene Konflikte und vor allem durch eine hohe Prävalenz von Viehkrankheiten gekennzeichnet.

Die Regionen Somali und Afar verfügen über enorme Viehbestände, die im Rahmen eines traditionellen, mobilen, weidebasierten Produktionssystems gehalten werden, bei dem es häufig zu grenzüberschreitenden Viehbewegungen kommt. Die Bedeutung der Ziegen in der Weidehaltung hat mit dem Klimawandel zugenommen und ersetzt andere Tierarten. Trotz der enormen Ressourcen an kleinen Wiederkäuern in der Region gefährdet das weit verbreitete Auftreten von Viehseuchen die Produktion und Produktivität des Sektors. Die wichtigste der am weitesten verbreiteten Krankheiten der kleinen Wiederkäuer ist die Peste des Petits Ruminants (PPR). Auch als „Ziegenpest“ bekannt, ist PPR eine hoch ansteckende Viruserkrankung und die am weitesten verbreitete tödliche Krankheit bei kleinen Wiederkäuern. Sie ist verheerend und führt zu einer Sterblichkeit von bis zu 90% der Jungtiere.

Das Ziel

Unterstützung des Einsatzes von VPPs und anderem relevanten Personal vor Ort, Unterstützung der Mobilisierung der Bevölkerung und Förderung der Impfung auf Bezirksebene.

Ansatz

Tätigkeit 1: Sensibilisierung der Gemeinschaft und Mobilisierung der Massen durch Engagement in den Gemeinden.

Tätigkeit 2: Auffrischung und Ausrüstung von Frauen in der Viehwirtschaft und CAHWs als Impfbeauftragte für PPR und TADs (grenzüberschreitende Krankheiten). Zur Vorbeugung und Bekämpfung von PPR bei kleinen Wiederkäuern müssen Frauen im Mittelpunkt aller Schulungsmaßnahmen, Impfstoffausgabestellen und der Auslieferung auf der letzten Meile stehen, da sie die Hüterinnen der kleinen Wiederkäuer sind.

Tätigkeit 3: Unterstützung der Überwachung vor und nach der Impfung. Das Institut für Tiergesundheit wird gemeinsam mit den regionalen Labors, die Qualitätssicherung der Impfung nach international anerkannten Standards durchführen, um den Grad der Immunität der Herde vor und nach der Impfung zu messen.

Tätigkeit 4: Mobilisierung der lokalen Arbeitskräfte für die Durchführung von Impfungen gegen PPR und andere TADs. Tierärzte, CAHWs und geschulte Impfhelferinnen, die an dieser Aktion teilnehmen, werden von den Gebühren finanziell profitieren, die sie für ihre Dienste erheben.

Tätigkeit 5: Leistungsabhängige Anreizsysteme (Sach- und Geldleistungen) für Ärzt:innen und Impfstoffverteiler:innen, die PPR- und TADS-Impfstoffe bereitstellen. Durch die Stärkung privater Apotheken und deren Anbindung an gut ausgebildete und ausgestattete Community Animal Health Workers wird der Zugang zur Tiergesundheitsversorgung sichergestellt.

Welche der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verfolgt dieses Projekt?

 

       

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